Allgemein
Planen Sie Ihre Laufwege vor dem Scanstart. Der Start- und Endpunkt eines Scans sollte immer identisch sein. Ist dies nicht möglich, sollte der Endpunkt max. 1,5 m vom Startpunkt entfernt liegen.
An den Start- und Endpunkten den dotcube einmal langsam um 360° um die Körperachse und wieder zurück drehen, bevor die Scanrunde gestartet und beendet wird (siehe Abb. 8). Wählen Sie Start- und Endpunkte mit möglichst weitem Blick in alle Richtungen, um optimale Scanergebnisse zu erhalten.
Eine Etage immer mit oder gegen den Uhrzeigersinn ablaufen. Grundsätzlich alle Räume immer über dieselbe Tür verlassen, über die sie betreten wurden. Dadurch ergibt sich automatisch eine in sich geschlossene Scanrunde und kein Raum wird vergessen.
Des Weiteren ergeben sich dadurch viele Überlappungen, welche wichtig sind für die spätere Bearbeitung der Punktwolke.
Den EG Scan immer außen 2-3 m vor dem Gebäude starten.
Bei mehrstöckigen Gebäuden immer vom EG die Treppe ins 1.OG mitscannen. Oben einen kleinen Bogen laufen und anschließend die Treppe wieder herunterlaufen und die Scanrunde im EG fortsetzen. Dies bitte bei allen weiteren Stockwerken wiederholen. So wird eine gute Verbindung der einzelnen Stockwerke
zueinander gewährleistet. Falls es mehrere Treppen pro Etage gibt, bitte unbedingt alle Treppen scannen.
Den dotcube beim Gehen mit gleichmäßigen, langsamen Drehbewegungen in der Horizontalen leicht
schwenken. So können tote Winkel vermieden werden.
Der dotcube erfasst keine Objekte, die sich näher als 0,8 m (Innenscans) bzw. 1,5 m (Außenscans) befinden.
Flure und Türen
Beim Scannen schmaler Flure oder beim Durchschreiten von Türen sollte der dotcube immer um 90° gedreht werden, sodass der seitliche Laser nach links oder rechts zeigt (siehe Abb. 9). Dies ermöglicht eine bessere Datenaufnahme in schmalen/engen Bereichen.
Fenster
Auch beim Scannen aus einem Fenster heraus sollte der dotcube zunächst immer so gehalten werden wie beim Durchschreiten von Türen.
Anschließend wird der dotcube um 90 Grad aus dem Fenster heraus geneigt, sodass die Stativachse horizontal ausgerichtet ist. Dann die Stativachse um 90°Grad nach links, dann 180° nach rechts dann zur Mitte zurück bewegen.
Den Scanner wieder durch das Fenster nach innen führen und Körper um 180° drehen (siehe Abb. 10). Abschließend den dotcube für fünf Sekunden auf dem Boden abstellen. Alle 15 m sollte ein Fensterscan durchgeführt werden.
Bäume vor dem Fenster vermeiden und falls möglich, ein anderes Fenster mit freier Sicht nutzen.
Dach/Flachdach
Wichtiger Hinweis: Eine Brüstungssicherung muss vorhanden sein! Versichern Sie sich vor dem Scan, dass
kein Absturzrisiko besteht!
Scans vom Flachdach sollten per Einzelscans analog zum Fensterscan erstellt werden (siehe hierzu vorheriger Absatz Fenster).
Treppen
Beim Scannen von Treppen, sollte der dotcube ebenfalls um 90° gedreht sein und seitlich vom Körper gehalten werden, um eine optimale Aufnahme der Treppe zu ermöglichen (siehe Abb. 12).
Mehrere Etagen
Möchten Sie mehrere Etagen eines Gebäudes scannen, beachten Sie folgende Punkte. Scannen Sie zunächst jedes Treppenhaus separat. Starten Sie den Treppenhausscan circa 2-3 m vor dem Gebäude (vgl. Abb. 13).
Starten Sie den Treppenhausscan circa. 2-3 m vor dem Gebäude.
Scannen Sie jede Etage einzeln und führen Sie jeden Einzelwohnungsscan bis ins Treppenhaus durch, um nötige Überlappungen zwischen den Etagen zu erzeugen (in Abb. 14 bis 16 durch gelbe Kreise verdeutlicht).
Scannen Sie nicht in einem einzelnen Scan von der Wohnung in den Keller, sondern führen Sie auch hier Einzelscans durch.
Außenscan
Der Außenscan sollte immer in Form von zwei Runden, wenn möglich in drei Runden, um das Gebäude erfolgen. Eine nahe Runde mit 2 m Abstand zum Gebäude, eine zweite Runde mit 5-8 m Abstand und falls möglich eine dritte Runde mit 15-20 m Abstand zum Gebäude. Hierbei sollte der dotcube immer mit dem seitlichen Laser nach vorne gehalten werden. Alle drei Runden können in einer Aufnahme ohne Unterbrechungen erfolgen. Die Überlappungen des Außenscans mit den Scans durch die Fenster sind wichtig für die Qualität der Aufnahmedaten.
Wenn sich Bäume in der Nähe des zu scannenden Objektes befinden, sollte der Durchgang zwischen dem Gebäude und dem Baum gewählt werden (siehe Abb. 18).
Flure und Korridore
Bei Fluren mit Richtungswechsel: Langsame Drehung um 360° im Eckpunkt.
Bei langen Fluren ohne Fenster: Alle 30 m stoppen und langsame Drehung um 360°.
Laufwege
Kommentare
0 Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.